Der Einfluss von Freizeitengagement auf Naturinteresse, die Einstellung zur Umwelt und die Naturverbundenheit von Kindern und Jugendlichen

Projektlaufzeit: seit Juli 2018

Projektleiterin: Univ.-Prof. Dr. Andrea Möller, Universität Wien, Österreichisches Kompetenzzentrum für Didaktik der Biologie

Projektmitarbeiterin: Anna-Lena Neurohr, B.Ed. M.Ed.

Projektbeschreibung:

Trotz der weltweiten Verankerung BNE Bildungsmaßnahmen in Schulcurricula zeigen Studien, dass Schüler_innen eine immer geringere Naturverbindung und wenig Interesse am Umweltverhalten. und Umweltschutz zeigen, was u.a. auf die psychische Trennung von Natur und Kultur und dem Ausblenden direkter und indirekter Wirkungsnetze umweltbedingter Faktoren zurückzuführen ist. Besonders ökologische, erkundende und ästhetische Erlebnisse und Naturerfahrungen können jedoch zu einem emotionalen Interesse an der Natur führen, welches die Grundlage für eine wahrgenommene Verantwortung und die Bereitschaft zum naturschützenden Handeln bildet. 

In dieser Studie werden daher verschiedene Freizeitgruppen auf ihr Naturinteresse, ihre Naturverbundenheit und ihre Umwelteinstellung untersucht. Die untersuchten Gruppen weisen in ihrer Freizeitgestaltung einen unterschiedlich starken Bezug zur Natur auf und sind in unterschiedlichen Bereichen engagiert. Es soll untersucht werden, inwiefern sich Naturerfahrungen und deren zeitliches Ausmaß auf das Naturinteresse auswirken und in wie weit dieses Einfluss auf die Umwelteinstellung und Naturverbundenheit der Jugendlichen nimmt. 

Ziel der Studie ist es, die Ausprägungen der verschiedenen Kinder- und Jugendgruppen zu analysieren, um entsprechende Handlungsanweisungen für nachhaltige Umweltbildung im Biologieunterricht oder an informellen Lernorten aussprechen zu können.